IHK-Schulpatenschaften im Landkreis Neuwied

Neuwied. Bei der letzten Sitzung der Fachkräfteallianz Neuwied stellte IHK-Regionalberaterin Kristina Kutting das Modell der IHK-Schulpatenschaften vor. Eine Schulpatenschaft ist eine Kooperation eines Ausbildungsbetriebes und einer Schule, um die Ausbildungsreife und die Berufsorientierung der Schüler zu fördern und gemeinsam den Fachkräftemangel zu bekämpfen. Unternehmen, Schule (mit Lehrern und Schülern) profitieren hier wechselseitig voneinander. Die Unternehmen können sich in der Partnerschule ausführlich vorstellen und somit leichter Fachkräfte gewinnen. Potenzielle Auszubildende lernen Unternehmen und die angebotenen Ausbildungsberufe in der Region kennen. Weiterhin erhalten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, im Unternehmen praktische Erfahrungen zu sammeln und sich frühzeitig Gedanken über ihre berufliche Zukunft zu machen.
Durch eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Ausbildungsbetrieb und der Schule wird die Schulpatenschaft abgeschlossen, welche verschiedene Bausteine, wie Betriebsbesichtigungen und praxisnahe Bewerbertrainings enthalten kann. Für Schule und Unternehmen ist die feierliche Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde eine gute Gelegenheit für eine positive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Auch der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach und Oberbürgermeister Jan Einig sagten als Mitglieder der Fachkräfteallianz Neuwied zu, dieses Projekt im Landkreis zu unterstützen.
Die IHK Koblenz unterstützt in Zusammenarbeit mit den regionalen Arbeitskreisen SchuleWirtschaft der Landesvereinigung Rheinland-Pfälzischer Unternehmerverbände e.V. (LVU) Schulen und Betriebe bei der Gründung von Patenschaften. Auf der IHK-Homepage hier gibt es unter der Dokument-Nr. 3462746 weitere Informationen.